
27. 4. 2012
Aufruf zum 1. Mai 2012
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
der 1. Mai ist eine gute Gelegenheit, um gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bereichen in der Öffentlichkeit für unsere Ziele einzutreten.
Sichere und gesunde Arbeits- und Ausbildungsplätze mit einem guten Einkommen stehen - wie wir aus eigener Erfahrung wissen - sicherlich an erster Stelle. Es drohen aber unter dem Titel „Agenda 2020“ noch massivere Angriffe auf die sozialen und demokratischen Interessen der großen Mehrheit der Bevölkerung - auf Beschäftigte, Erwerbslose, Auszubildende, Studierende, Kinder und RentnerInnen. Wir müssen deutlich machen, dass wir nicht weiter die Zeche für die Verantwortlichen und Profiteure der Finanz- und Wirtschaftskrise zahlen wollen.
Diese Krise hat nicht nur die Bankenwelt und die EU an den Rand des Zusammenbruchs gebracht. Millionen Menschen haben schon jetzt ihre Arbeit, ihr Einkommen, ihre Unterkunft und ihre Perspektiven verloren. Viele Kommunen sind finanziell am Ende. Dennoch gaukeln uns Politik, Wirtschaft und Medien die Überwindung der Krise vor.
Für die Banken gibt es einen milliardenschweren Schutzschirm, der aus unseren Steuergeldern finanziert wird. Für ihre Interessen sollen wir jetzt erneut auch im Fall Griechenland, Spanien oder Italien zahlen.
Wir fragen: Wo bleibt ein entsprechender sozialer Schutzschirm für die große Mehrheit der Bevölkerung?
Wir sollten am 1. Mai auch deutlich machen, dass weder die weltweiten kriegerischen Auseinandersetzungen noch das mörderische Treiben von Neonazis in unserem Interesse sind.
Es ist Zeit, aktiv zu werden!
Deshalb kommt mit Euren Familien, Freunden und Bekannten zur Demonstration um 10:00 Uhr ab Gewerkschaftshaus Mannheim, beteiligt Euch an der Kundgebung um 11:00 Uhr auf dem Marktplatz und den anschließenden Protesten gegen Neonazi-Aufmärsche am 1. Mai.
Auf dem Marktplatz freuen sich die IGM-Vertrauensleute von ALSTOM an ihrem Info-Stand über Euren Besuch. Das detaillierte Programm zum 1. Mai 2012 ist im beigefügten Anhang ersichtlich.
Betriebsrat ALSTOM Mannheim-Käfertal
gez. Udo Belz gez. Elisabeth Möller
Programm 1. Mai 2012 117.62 KB
Aufruf NAZIS STOPPEN 45.77 KB
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2. 11. 2011
Am 05. November 2011: Gegen die Finanzdiktatur!
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Rettung der Gewinne der Finanzwirtschaft auf Kosten der Allgemeinheit wird von EU und Bundesregierung rücksichtslos fortgesetzt.
Einerseits werden in der EU massive Rentenkürzungen, Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen, Arbeitsplatzvernichtung sowie die Zerstörung des Arbeits- und des Tarifvertragsrechts von oben verordnet. Andererseits werden erneut hunderte Milliarden Euro an Steuergeldern für hemmungslose Spekulanten und Banken zur Verfügung gestellt. Diese Politik nutzt ganz wenigen und schadet sehr vielen - gerade uns abhängig Beschäftigten.
Es reicht nicht, abends vor dem Fernseher über die Unverschämtheiten von Politik und Bankenvertretern zu schimpfen. Es ist an der Zeit, dass wir unserer Verantwortung für die Zukunft gerecht werden. Nur wenn wir wie unsere KollegInnen in anderen Ländern und die globale Bewegung gegen die Finanzdiktatur den Protest massiv in die Öffentlichkeit tragen, können wir eine Wende zum „Guten” erreichen.
Wir rufen Euch deshalb auf: Kommt zur Kundgebung am Samstag, 5. November 2011, 5 vor 12 Uhr auf den Paradeplatz Mannheim.
Betriebsrat ALSTOM Mannheim-Käfertal
gez. Udo Belz gez. Jürgen Vierling
Flyer zum Download 156.87 KB
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1. 7. 2011
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
aus Salzgitter erreichen uns Nachrichten, die uns empören und eine unverschämte Provokation gegenüber allen Beschäftigten bei Alstom in Deutschland darstellen. Die „Salzgitter Zeitung” vom 30.06.2011 berichtet über die Verhandlungen zwischen dem Betriebsrat, der IG Metall und der Geschäftsleitung des Werkes Salzgitter wie folgt:
Alstom-Rettung erneut auf der Kippe
Ringen um Arbeitszeit, Stellen, Löhne hält an Von Markus Schlesag
Bis Donnerstagnachmittag hatte vieles danach ausgesehen, als fahre der Alstom-Standort Salzgitter in eine geregelte Zukunft. Doch dann, am späten Nachmittag, erlebten die Vertreter der Arbeitnehmerseite eine Überraschung, wie Betriebsratschef Bernd Eberle berichtete. Plötzlich schienen die gesamten Verhandlungserfolge wieder gefährdet. „Wir sind absolut sauer.”
Kurz zuvor gab es noch positive Signale: „Was die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit angeht, haben wir Einigkeit erzielt”, sagte Horst Ludewig, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Salzgitter, am Nachmittag unserer Zeitung über den Stand der Verhandlungen mit der Unternehmensseite.
Was ist seitdem geschehen? Ludewig beschreibt es so: „Als es darum ging, die Beschäftigungssicherung zu gewährleisten, sagte man uns indirekt: Das trauen wir uns nicht zu.” Von Unternehmensseite hieß es gegenüber unserer Zeitung am Abend lediglich, die Gespräche könnten sich noch lange hinziehen.
Was die Arbeitnehmerseite erzürnte, fassten Ludewig und Eberle wie folgt zusammen:
- Alstom fordert die Rückkehr von der 35-Stunden-Woche zur 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich;
- Alstom fordert den vollen Verzicht auf Urlaubsgeld und auf Weihnachtsgeld;
- Alstom fordert über Jahre den Verzicht auf Tariferhöhungen.
Alles zusammen bedeute rund 25 Prozent Einkommeneinbußen. Ludewig: „Auf dieser Basis gibt es keine Lösung.”
Der französische Alstom-Konzern plante bislang, in Salzgitter 700 Arbeitsplätze abzubauen. Das Werk schreibt seit Jahren Verluste. Der Rohbau von Zügen sollte nach Polen verlagert werden, wogegen sich Betriebsrat und IG Metall wehren. Ihr Argument: Würde der Rohbau abgezogen, wären bis zu 1400 Arbeitsplätze in Gefahr. Am Mittwoch hatte es geheißen, der Rohbau bleibe zu wesentlichen Teilen in Salzgitter.
Dieser Sachverhalt wurde telefonisch durch die dortigen BR-KollegInnen bestätigt.
Nachdem sich trotz der komplizierten Lage in Salzgitter und an anderen Standorten in den letzten Tagen ansatzweise sozialverträgliche Lösungen abzeichneten, stellt dieser Vorstoß der Alstom-Verhandlungsführer alles wieder in Frage.
Lohnverzicht sichert keine Arbeitsplätze ! Weder in Salzgitter noch anderswo!
Die Ursachen für unsere Probleme hat das Alstom-Management zu verantworten, das jahrelang in Salzgitter und an anderen Standorten technologische und ökonomische Entwicklungen verschlafen hat. Diese Herren haben sich allerdings selbst die Taschen vollgestopft. Nun sollen die Belegschaften für die Unfähigkeit der Manager Opfer bringen. Gleichzeitig zieht sich Alstom Millionen-Aufträge der Deutschen Bahn und deutscher Kommunen an Land und will nun große Teile der Wertschöpfung ins Ausland verschieben.
Das werden wir nicht mitmachen !
Wir fordern die Konzernleitung auf, ihren Einfluss geltend zu machen, damit die Verhandlungen bei Alstom-Salzgitter und den anderen Standorten in Deutschland konstruktiv fortgeführt werden. Die Kolleginnen und Kollegen in Salzgitter brauchen gerade in dieser Situation weiterhin die Solidarität einer kritischen Öffentlichkeit, der politisch Verantwortlichen und aller Beschäftigten des deutschen Alstom-Konzerns.
Betriebsrat ALSTOM Mannheim-Käfertal
gez. Udo Belz gez. Jürgen Vierling |
19. Mai 2011
Zukunft für ALSTOM SALZGITTER
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wie euch bereits seit längerem bekannt, kämpft der Betriebsrat in Salzgitter gemeinsam mit IG Metall Verwaltungsstelle Salzgitter/Peine um einen neuen Standortsicherungsvertrag.
Die Salzgitteraner Kolleginnen und Kollegen werden bei ihren Bemühungen parteiübergreifend von der Politik, der IGM Bezirksleitung in Hannover sowie der Öffentlichkeit in der Region tatkräftig unterstützt.
Die Forderungen des Betriebsrates sind:
- Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen
- Keine Verlagerung des Rohbau und der C-Teile Fertigung
- gemeinsame Umsetzung der Vorschläge des Betriebsrates zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit des Standortes
- neue Aufträge müssen auch in Salzgitter gefertigt werden
- Standorttarifvertrag bis 31.03.2016
Die Geschäftsführung am Standort Salzgitter zeigt sich bei allen Verhandlungen konzeptlos, uneinsichtig, überfordert und verweist immer nur auf die Vorgaben aus Paris.
Was ihnen aber einfällt sind Forderungen, die von der Arbeitnehmerseite nicht zu akzeptieren und als unverschämt zu bezeichnen sind:
- 40 Std. pro Woche ohne Lohnausgleich
- Verzicht auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld
- Verzicht auf Tariferhöhungen für die nächsten 3 Jahre
- usw.
Um die Rendite der Aktionäre zu sichern, sollen die Beschäftigten in Salzgitter ein Einsparvolumen von ca. 23 Mio. € erbringen. Dies bedeutet im Durchschnitt einen Einkommensverlust von ca. 40%.
Als Gegenleistung für diese Forderung soll der Tod auf Raten in die Länge gezogen werden. Kein Wort von Standort- und Beschäftigungssicherung.
Das geht mit dem Konzernbetriebsrat, dem örtlichen Betriebsrat, der IG Metall und den Beschäftigten in Salzgitter nicht !!! Der Konzernbetriebsrat unterstützt ausdrücklich die Forderungen der Arbeitnehmervertreter und fordert die örtliche Geschäftsführung auf, endlich in konstruktive Verhandlungen zu treten. Des weiteren fordert der Konzernbetriebsrat alle Beschäftigten der ALSTOM Deutschland Gruppe auf, die Verhandlungen der Arbeitnehmervertreter in Salzgitter solidarisch zu unterstützen. Die Kolleginnen und Kollegen in Salzgitter stehen weiterhin hinter dem Betriebsrat und sind für die nächsten Verhandlungstage kampfbereit!!
Die nächste Aktion findet am Mittwoch, den 25.05.2011 in Salzgitter statt.
Start Demonstrationszüge: 10:00 Uhr Kundgebung: 10:30 Uhr bis ca. 13:00 Uhr Gastredner: Frank Klingebiel (Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter) David McAllister (Ministerpräsident Niedersachsen) Hartmut Meine (Bezirksleiter IG Metall Niedersachsen / Sachsen-Anhalt) Sigmar Gabriel (Vorsitzender der SPD) sowie diverse Vertreter aus den umliegenden Betrieben
Mit kollegialen Grüßen
KONZERNBETRIEBSRAT ALSTOM Deutschland AG
gez. Udo Belz gez. Kai Müller gez. Bernd Eberle gez. Thomas Ueckert
IG Metall Frankfurt/Main IG Metall Salzgitter/Peine gez. Jochen Homburg gez. Horst Ludewig |
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PRESSEMITTEILUNG
KonzernBetriebsRat ALSTOM Deutschland AG
29. 4. 2011
Betreff: Auszubildende fordern Übernahme !!!
Nach einer Vielzahl von Sitzungen auf europäischer Ebene fanden unter anderem in Deutschland Aufsichtsratssitzungen der verschiedenen Gesellschaften bei ALSTOM statt. Die Aufsichtsratssitzung zum Bereich Transport endete mit einem Eklat. Aufsichtsratsmitglied Hermann Eppers legte sein Amt aus Protest nieder, da er die Strategie des ALSTOM Konzerns im Verkehrssektor nicht mehr nachvollziehen und unterstützen kann.
Nach den gestrigen Verhandlungen in Salzgitter waren heute in Mannheim die Aufsichtsratssitzungen der ALSTOM Power Systems GmbH und der ALSTOM Deutschland AG terminiert. Neben den Geschäftsjahresabschlüssen wurden außerdem die Themen Joint-Venture im Boiler-Bereich sowie die Verhandlungsstände zum geplanten Personalabbau im Transport- und Power-Bereich besprochen.
Die Aufsichtsratssitzung der APS GmbH musste unterbrochen werden, da sich die Auszubildenden direkt beim Aufsichtsrat, Vorstand und den Mitgliedern der Arbeitsgruppe des Aufsichtsrates über den Stand der Verhandlungen zur Übernahme der Azubis informieren wollten. Sie fordern die unbefristete Übernahme aller Auszubildenden und DH-Studentinnen und Studenten!!! Nur durch ausreichend junges Fachpersonal kann die Altersstruktur am Standort verbessert, das Know how und die Fähigkeiten der älteren Beschäftigten erhalten und somit das Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig bleiben. Außerdem ist eine Verbesserung der Auftragslage bereits wieder in Sicht. Unter anderem stehen die Übernahmen der Auszubildenden sowie das Einstellsystem der Ausbildung generell bei ALSTOM Mannheim in Frage.
Die Arbeitnehmervertreter und Gewerkschaften in Deutschland und Europa sind sich darüber einig, dass verstärkter Druck notwendig wird, um die geplanten Restrukturierungsmaßnahmen im Transport- und Powerbereich zu verhindern. Europaweite Arbeitsniederlegungen und Aktionen sind geplant.
KONZERNBETRIEBSRAT ALSTOM Deutschland AG Udo Belz Kai Müller
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28. 4. 2011
Heraus zum 1. Mai!!
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
der 1. Mai bietet sich an, um unseren Widerstand gegen die Abbaupläne des Alstom-Konzerns fortzusetzen. Wir können in der Öffentlichkeit zeigen, dass wir weiter für unsere Arbeitsplätze kämpfen. Nur wenn wir uns bewegen, können wir auf die Konzernleitung den Druck ausüben, der zur Verteidigung unserer Existenz nötig ist.
Außerdem ist der 1. Mai eine gute Gelegenheit, den Protest gegen die Politik der Umverteilung von unten nach oben, die zunehmende Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen und den atomaren Wahnsinn fortzusetzen. Wir können uns an dem Mut unserer Kolleginnen und Kollegen in der arabischen Welt ein Beispiel nehmen.
IG Metall-Vertrauenskörper und Betriebsrat werden mit einem Infostand auf dem Marktplatz präsent sein und freuen sich über Euren Besuch.
Wir rufen Euch deshalb auf:
Beteiligt Euch an der 1. Mai-Demonstration am Sonntag, 10.45 Uhr ab Gewerkschaftshaus Mannheim, und der anschließenden Kundgebung auf dem Marktplatz!
Mit kollegialen Grüßen
Betriebsrat ALSTOM Mannheim-Käfertal
gez. Udo Belz gez. Jürgen Vierling |

15. 4. 2011
25 Jahre Tschernobyl: AKWs endlich abschalten!
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
unter dem Motto „25 Jahre Tschernobyl - AKWs endlich abschalten!” finden am Ostermontag bundesweit Demonstrationen und Aktionen für das Ende der Atomwirtschaft statt.
Am 26. April 1986 explodierte in Tschernobyl ein Atomreaktor. Die radioaktive Wolke zog über halb Europa. Doch die hiesigen Reaktoren liefen weiter. Ist es nach Fukushima nicht endlich an der Zeit, dass das durchgesetzt wird, was bereits damals hätte passieren müssen?
Am Ostermontag werden an zwölf Atomstandorten zehntausende Menschen die sofortige Abschaltung der AKWs fordern. Wie dringend dieser Protest ist, zeigt nicht nur die außer Kontrolle geratene katastrophale Entwicklung in Japan. Auch die deutlich angestiegene Strahlung im deutschen Atommüll-Lager Asse belegt erneut, dass es immer noch keine Lösung für die Frage der „Endlagerung” gibt. Zudem ist es erforderlich, dem Schwindel um das sogenannte Moratorium der Bundesregierung entgegenzutreten.
Im südwestdeutschen Raum finden Demonstrationen an den AKWs Biblis, Neckarwestheim und Philippsburg statt. Bei allen drei Standorten hat die Bundesregierung nach Fukushima Reaktoren für drei Monate abgeschaltet. Wäre es nicht besser, wenn sie nie wieder ans Netz gehen würden?
Wir betonen erneut: Es ist höchste Zeit, den „Ausstieg aus dem Atomausstieg” zu kippen. Wir müssen Druck machen, um endlich den Umbau der Energiewirtschaft entsprechend der gesellschaftlichen und ökologischen Bedürfnisse durchzusetzen.
Wir wiederholen auch: ALSTOM muss jetzt endlich Ernst machen mit dem wirksamen Ausbau der eigenen Entwicklungs- und Produktionskapazitäten für regenerative Energieerzeugung. Das wäre ein konstruktiver Beitrag zur langfristigen Sicherung der Arbeits- und Ausbildungsplätze im Konzern und in Mannheim-Käfertal.
Nur wenn wir gemeinsam unseren Protest gegen die tödlichen Gefahren der Atomwirtschaft massiv und hartnäckig in die Öffentlichkeit tragen, können wir eine Wende erreichen. Jede und jeder von uns ist nach wie vor gefordert.
Wir rufen Euch deshalb auf: Beteiligt Euch insbesondere an der
Demo in Biblis am Ostermontag, 25. April 2011, 12.00 Uhr
Weitere Infos hier: www.tschernobyl25.de
Mit kollegialen Grüßen
Betriebsrat ALSTOM Mannheim-Käfertal
gez. Udo Belz gez. Jürgen Vierling |

14. 3. 2011
Sofort Atomkraft stoppen!
Liebe Kolleginnen und Kollegen, unter dem Motto Fukushima ist überall - Atomausstieg jetzt! finden heute bundesweit Mahnwachen und Aktionen für das Ende der Atomwirtschaft statt.
Der Betriebsrat ruft Euch in großer Betroffenheit über die katastrophalen Ereignisse in Japan zur Beteiligung daran auf (weitere Infos hier: www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima).
Wir unterstützen die Forderung Atomausstieg jetzt. Die schwersten Atomunfälle haben bisher in den japanischen Atomkraftwerken Fukushima 1 (Dalichi), Fukushima 2 (Daini), Onagawa und Tokai stattgefunden. Insgesamt 10 Reaktorblöcke sind betroffen. In mindestens einem Meiler ist hochgiftiges Plutonium. Kleinste Mengen dieses Stoffes reichen aus, um die Erde zu vergiften.
Wir sagen, es ist höchste Zeit, den Ausstieg aus dem Atomausstieg zu kippen. Wir müssen Druck machen, um endlich den Umbau der Energiewirtschaft entsprechend der gesellschaftlichen und ökologischen Bedürfnisse durchzusetzen.
Wir sagen auch, ALSTOM muss jetzt endlich Ernst machen mit dem wirksamen Ausbau der eigenen Entwicklungs- und Produktionskapazitäten für regenerative Energieerzeugung. Das wäre ein konstruktiver Beitrag zur langfristigen Sicherung der Arbeits- und Ausbildungsplätze im Konzern und in Mannheim-Käfertal. Nur wenn wir gemeinsam unseren Protest gegen die tödlichen Gefahren der Atomwirtschaft massiv und hartnäckig in die Öffentlichkeit tragen, können wir eine Wende erreichen. Jede und jeder von uns ist jetzt gefordert.
Wir rufen Euch deshalb auf: Kommt zur Mahnwache in Mannheim heute, 14. März 2011 um 18.00 Uhr am Paradeplatz Mannheim!
(Neuer Termin: Montag, 21. März 2011 um 18:00 am Marktplatz Mannheim, Anm. Red.)
Mit kollegialen Grüßen
Betriebsrat ALSTOM Mannheim-Käfertal
gez. Udo Belz gez. Jürgen Vierling |
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